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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche:
7 Tiere (3 Hunde & 4 Katzen)
Dazu 8 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (6 Hunde & 1 Katze)

Max

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Nummer: V75955
Rasse: Hauskatze
Geboren am: 2002
Geschlecht: Männlich
Kastriert: Ja

Verträglich mit Kindern: Nein
Verträglich mit Katzen: Nein

Im Tierheim seit: Januar 2018
Bereich: Katzenhaus

Haltungsform: Wohnungskatze

Max ist zu uns ins Tierheim gekommen, da sein Halter ins Pflegeheim musste.

Max ist ein gestandener Kater mit Charme.
Er ist freundlich, weiß aber genau was er möchte.

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Der 16-jährige Senior Kater hat Diabetes und bekommt ein spezielle Dätfutter. Zusätzlich braucht er morgens uns abends, zu festen Zeiten, Insulin gespritzt.

Max sucht erfahrene Katzenfreunde mit viel Zeit, die sich auch die Krankheit zutrauen.

Hier noch ein Video von Max:

 



Kontakt:

Tierheim Hannover
Evershorster Str. 80
30855 Langenhagen
Tel.: 0511 / 97 33 98 - 0
info@tierheim-hannover.de
 

Iosto

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Geboren: ca. 01.01.2005
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 55 cm
Gewicht: -
Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: grau-weiß
Mittelmeercheck: erfolgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: -

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Aufenthalt: L.I.D.A., Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: Fortgeschrittene
Garten: gerne
Zweithund: gerne
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/Dyr1AV2_vAY

Großer, alter Brummler mit weichem Herz

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Iosto ist mit Sicherheit einer der ältesten Hunde in der LIDA, unseren Partnertierheim vor den Toren Olbias auf Sardinien. Er ist geschätzt 2005 geboren und seit 2007 in unseren Kooperationstierheim.

Das ist eine lange Zeit!
In all der Zeit gab es nie Anfragen für den etwas brummigen Burschen.
Ja, er ist mittlerweile – gut, vielleicht war er schon immer so – ein alter, grummeliger, miesepetriger Kerl geworden.

Er sitzt auf der Piazza, dem zentralen Platz der LIDA, wo sich das meiste Leben abspielt. Nähert man sich ihm, dann ist er weg, er will mit uns nichts zu tun haben.

Sein Blick wirkt abgestumpft, hoffnungslos, seine Augen ohne jeden Glanz und die miese Laune steht ihm regelrecht ins Gesicht geschrieben. Dann kommt Yvona - eine Helferin - und wie Iosto ein Urgestein der LIDA und beste Freundin von Iosto. Die beiden mögen sich sehr gerne.

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Yvona geht zu ihm hin und knuddelt ihn richtig durch und siehe da: es kommt ein wohliges Brummeln und Knurren aus ihm heraus und auf einmal kriegen seine Augen diesen Glanz, den er vielleicht mal 2007 noch hatte, als er in die LIDA kam und voller Hoffnung und Vertrauen war. Und auch unsere Augen bekommen einen Glanz, aber aus einem anderen Grund.

Iosto hat das Vertrauen in uns Menschen verloren. Zu viele Jahre hatte er Hundekumpels kommen, aber vor allem gehen sehen. Er selbst wurde nie von seiner Familie abgeholt und seine Hoffnung schwand mit jedem Jahr. Seine Zeit wird bald vorüber sein, umso mehr  wünsche ich diesem großen, alten Brummler, dass er auf seine alten Tage noch einmal durchstarten darf. Dass endlich ER es ist, der abgeholt wird.

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Iosto braucht nicht viel, um glücklich zu sein, ein kuscheliges Körbchen, ein nettes Wort, nette, hundeerfahrene Menschen, die ihm Zeit geben anzukommen, einen netten Hundekumpel, in ähnlichem Alter, der ihn mitnimmt auf das Abenteuer „dein Mensch und dein neues Zuhause“ . All das hat er nie erleben dürfen.

Ziemlich sicher wird er anfangs sehr verängstigt und verstört sein, denn nie hat er gelernt, was Straßenverkehr oder ein Fernseher oder ein Fön oder Staubsauger ist. Nie wurde er Gassi geführt und nie war ein Mensch nur für ihn alleine da.

Ich glaube, dass Iosto sein Glück erst nicht fassen kann. Den Blick zurück auf die vergangenen Jahre haben zum Glück nur wir Menschen und nicht die Hunde. Aber beim Gedanken daran, was er in all den Jahren versäumt hat, zerreißt mir das Herz.

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Wenn Sie eine ruhige, hundeerfahrene Familie sind, die mit Iosto seinen Lebensabend verbringen möchten, dann würde ich mich sehr über Ihren Anruf oder eine Mail freuen.
 
Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Iosto kann nach Deutschland einreisen.

Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Alexandra Sieber
Tel: (07144) 86 10 22  oder (0170) 99 41 956
alexandra.sieber@streunerherzen.com
 

Theodor

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Vermittlungsnummer: 18/931

männlich
EKH
Geburtsdatum: 06/2003

Im Tierheim seit 19.03.2018

Theodor wurde gefunden.

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Der einäugige ältere Herr ist ein absoluter Schmusekater, der am liebsten immer ganz nah bei seinem Menschen ist und Unterstützung bei der Fellpflege sehr dankbar annimmt. Er hat unheimlich viel Liebe zu geben.

Unser Theodor sucht einen Zweibeiner mit einem ebenso großen Herzen, dessen Schoß er ganz für sich in Beschlag nehmen kann.

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Bei uns benutzt er leider seine Katzentoilette nicht immer ganz zuverlässig – im neuen Zuhause sind ein gutes Toilettenmanagement und die Möglichkeit zum Freigang deshalb sehr wichtig.

Außerdem wünscht er sich einen ruhigen Haushalt ohne andere Katzen oder kleine Kinder.

Wer gibt dem lieben Kerl die Chance auf einen gemütlichen Ruhestand?

Wenden Sie sich bitte an seine Tierpfleger im Samtpfötchenhaus 1.

Vermittlung über

Tierheim Berlin
Tel: (030) 76 888-121
tiervermittlung@tierschutz-berlin.de
(Bitte eine Telefonnummer für unseren Rückruf angeben)
 

Cremina

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Geboren: ca. 01.01.2008
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 48 cm
Gewicht: -
Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: beige
Mittelmeercheck: erfolgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: -

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Aufenthalt: L.I.D.A.Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: Fortgeschrittene
Garten: gerne
Zweithund: gerne
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/LO3ADtcOLFg

Hey hübsche Dicke, neues Leben gefällig????

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Cremina hat nie ein Zuhause gehabt.
Wann sie in die LIDA, unser Partnertierheim in Olbia auf Sardinien gekommen ist, daran erinnert man sich schon gar nicht mehr.

Sie kam wohl irgendwann mit einem Wurf Welpen von Porto Rotondo in unser Partnertierheim und ab da dümpelte sie so vor sich hin. Erst im Welpengehege und mit jedem weiteren Lebensjahr rutschte sie mehr in die hinteren abseits gelegenen Gehege, in die sich dann irgendwann kein Mensch mehr verirrte.

Von Anfang an war sie dem Menschen nicht sehr zugetan und das besserte sich natürlich mit den Umzügen in die hinteren Gehege auch nicht. Daher hatte man irgendwann beschlossen, Cremina auf die Piazza zu holen. Der zentrale Platz der LIDA, hier spielt sich das meiste Leben ab, hier kommen alle Menschen durch, die zu einem der Gehege wollen. Ihre Menschenscheu wurde dadurch etwas geschmälert, aber abgelegt hat sie sie nie ganz.

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Bei unseren Besuchen im März und Oktober 2018 haben wir Cremina besucht. Sie ist etwas zu mobbelig geraten, aber ich finde sie ist eine ganz besonders Hübsche. Ihr Gesicht ist anmutend, ihre Augen groß und klar, aber ihr Blick traurig, und ihr Fell will man am liebsten gleich durchkuscheln. Wenn das so einfach wäre...

Marco, einer der Pfleger, hat sie für uns hinter der Hundehütte vorgeholt. Dabei hat sie versucht, ihn wegzuschnappen. Ein durchaus bekanntes Muster bei ängstlichen Hunden.

Was suchen wir für Cremina, warum überhaupt suchen wir Menschen für Cremina, wenn sie doch dem Menschen so abgeneigt ist?

Wir haben bei unseren vielen Vermittlungen auch viele Angsthunde oder schwierige Hunde vermittelt, erst vor kurzem eine Hündin, die sich nur zum Fressen nachts aus ihrem Versteck getraut hat.

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All diese Hunde haben etwas gemeinsam:

Sie haben gelernt, dem Menschen zu vertrauen. Die meisten sogar viel schneller, als man das je für möglich gehalten hätte. Sie sind allesamt ganz wunderbare, dem Menschen zugewandte Hunde geworden, die einen schneller, die anderen etwas langsamer. Voraussetzung sind die richtigen Menschen: Alleine dafür lohnt es sich, die richtigen Menschen, ja oft die Nadel im Heuhaufen zu suchen.

Als Interessent oder mögliches Zuhause für Cremina sind Sie nicht nur sehr hundeerfahren, sondern sind im Bestfall versiert mit Angsthunden oder „Angstschnappern“.

Ein ausgeglichenes, ruhiges, erfahrenes Zuhause, das mit Konsequenz und Hundeverstand an Cremina rangeht, das wäre die Erlösung aus ihrem Gefängnis. Cremina wird 100% lange brauchen, dem Menschen zu vertrauen, natürlich wird sie nicht stubenrein sein; sie kennt nichts, rein gar nichts, was für uns und unsere bereits gefestigten Hundenasen „normal“ ist. All das muss man ihr mit viel Liebe und Geduld beibringen.

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Ich glaube aber, dass Cremina eine ganz tolle Hündin ist bzw. wird, die Sie irgendwann verzaubern wird. Ich finde schon jetzt, dass sie durch ihr reizendes Äußeres besticht. An dem Rest müssen Sie als versierte Familie arbeiten.
Ein souveräner Ersthund ist hier absolute Voraussetzung. Ebenso ein gut und hoch eingezäunter Garten.

Cremina ist heute (2018) bereits 10 Jahre alt und ich würde mir für sie nichts sehnlicher wünschen, als dass sie erfährt, was es heißt, einen netten Menschen an seiner Seite zu haben, was es heißt, eine eigene Familie zu haben, ein eigenes Körbchen, jeden Tag Streicheleinheiten genießen zu können und Gras unter den Füßen zu spüren.

Wie sehr würde ich mich für Cremina freuen, wenn sie irgendwann mit ihrem Hundekumpel frei über die Wiesen fetzen könnte und beim ersten Pfiff ihres Herrchens schwanzwedelnd angerannt kommt, weil es ein Leckerchen dafür gibt.

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All das, liebe Cremina, das wünsche ich dir...
 
Und Sie?

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Cremina kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:
STREUNERHerzen e.V.
Alexandra Sieber
Tel: (07144) 86 10 22  oder (0170) 99 41 956
alexandra.sieber@streunerherzen.com
 

Robert

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Rasse: EKH
Geb.: 24.08.2015
Farbe: schwarz-weiß
Geschlecht: männlich, kastriert

Charakter: sehr sozial, ruhig, ausgeglichen und sehr verschmust, friedliebend, nicht sehr selbstbewusst

Robert ist wirklich ein ganz armer Tropf.
Er kam mit ca. 4 Monaten ins Tierheim in Malaga.

Er hatte eine böse Verletzung an seinem rechten Vorderfuß, und man konnte ihn nicht mehr retten, er war stark entzündet und musste amputiert werden. Die Operation verlief sehr gut, und es ist alles gut verheilt. Robert kommt mit seiner Behinderung gut klar.

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Nachdem alles gut verheilt war, fand Robert sogar schnell eine Familie, die ihn adoptierte und dort blieb er auch bis August diesen Jahres. Dann hatte die Familie keine Lust mehr auf ihn und brachten ihn einfach und ohne weitere Erklärungen in das Tierheim zurück.

Was das für ein Schock für den armen Katermann war, lässt sich kaum erahnen. Robert ist vollkommen depressiv und todtraurig. Alles ist anders. So viele Katzen, die ungewohnte Lautstärke und das Hundegebell. Robert ist vollkommen verunsichert.

Er ist nicht sehr selbstbewusst und ordnet sich eher unter. Er mag Menschen so gern, aber im Moment muss er erst einmal alles verarbeiten. Isabel machte sich große Sorgen um ihn und daher suchen wir dringend eine Pflegestelle oder noch besser eine Endstelle.

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Anfänglich sollte man ihn leise und ruhig ansprechen, ihn sachte berühren und dann ist er bereit schmusen und die Streicheleinheiten zu genießen. Er genießt es innigst.

Robert mag es aber generell nicht, wenn es laut ist. Das verunsichert ihn. Für Robert wäre daher eine ruhige Familie - bitte ohne kleine Kinder - das richtige Zuhause.

Da er leider keinen ungehinderten Freigang bekommen kann, wünschen wir uns für ihn einen katzensicher eingezäunten Garten.

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Er wird auch nicht als Einzelkater vermittelt.
Er mag die Gesellschaft anderer Katzen, ist aber eher eigenständig und liegt nicht gerade mit ihnen im Körbchen und kuschelt. Aber er ist total sozial, lieb und friedliebend. 1-2 andere ruhige Katzen wären perfekt.

Bei der Vermittlung ist Robert auf FIV und Leukose getestet, gegen Schnupfen, Seuche, Tollwut und Leukose geimpft sowie entwurmt, gechipt und auch kastriert.
Die Schutzgebühr kommt allein den Tieren selbst und dem Tierschutz zugute.

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Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:

Tierhilfe Anubis e.V.
Sybille Rienmüller
06220 - 5578
tierhilfe-anubis@cananyeni.de

Iknos

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Geboren: ca. 01.01.2012
Rasse: Maremmano-Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 72 cm
Gewicht: ca. 40,8 kg
Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: weiß
Mittelmeercheck: Schnelltest negativ, Labortest folgt
Krankheiten: blind

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: ja, standhaft sollten sie sein

Handicap: blind

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Aufenthalt: 58239 Schwerte

Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja
Zweithund: gerne, kein Muss
Hundeschule: bedingt
Jagdtrieb: nein

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/T_mliXWJEj8

Was kann einen Hund zerstören?

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Mitte September erreicht mich ein Touristenanruf.
Mitten in der Altstadt von Olbia hat ein Touristenpärchen einen blinden Hund gefunden, groß soll er sein.

Wir vereinbaren für den Nachmittag einen Termin bei unserem Kooperationstierarzt in Olbia und dort schlägt Iknos auf. Ein 72 cm großer Maremmano-Mischling, die Augen trüb und unterernährt steht in der kleinen Praxis und ist ein wenig eingeschüchtert. Er lässt alle Untersuchungen über sich ergehen und die Besitzerin unserer Kooperationspension nimmt ihn mit.

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Die Touristen reisen nach Deutschland zurück, halten aber stetig die Verbindung zu uns. Sie sind sehr besorgt um den freundlichen Rüden.

Nur wenige Tage später reise ich nach Sardinien und besuche unseren Riesen.
Seine Zwingertür geht auf und ein großer, stolzer und imposanter Rüde trabt auf die Auslauffläche heraus. Ich rufe ihn und sofort galoppiert er Richtung Stimme. Ab dem Moment ist es um mich geschehen. Iknos ist ein Goldschatz und das hat vielerlei Gründe, aber darauf komme ich gleich zurück.

An dem Morgen war eine Untersuchung beim Augenspezialisten in Olbia vereinbart. Gerade als wir mit Iknos das Fotoshooting beginnen, bekomme ich die Nachricht und ein Röntgenbild per WhatsApp geschickt:

Iknos hat zahlreiche Schrotkugeln im Kopf, Hals und Nackenbereich.

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Seine Blindheit ist also nicht angeboren, aber diese Verletzung schon eine ganze Zeit lang her. Umso mehr bin ich berührt von diesem einzigartigen Charakter.

Iknos hat trotz der Schwere der Verletzung überlebt, wer auch immer ihm danach geholfen hat. Er ist weder gechippt, noch wird nach ihm gesucht.

Der Rüde hat seinen tollen Charakter nicht verloren, er vertraut dem Menschen vollständig. Dies konnten wir schon in der Pension feststellen. Er ist völlig souverän und ausgeglichen. Er ist überhaupt nicht schreckhaft vor Geräuschen oder Unbekanntem.

Mit allen Rüden und Hündinnen in der Pension ist er freundlich im Umgang.
Dem Menschen gegenüber ist er so vertraut und freundlich, dass man meinen könnte, er wäre all die Jahre sehr gut behandelt worden und ihm ist niemals etwas Schlimmes widerfahren. Doch nun wissen wir, das stimmt nicht.

Iknos kommt mir vor, als würde er nur schmusen wollen und die Nähe der Menschen suchen.

Als ich den Touristen berichte und Videos sowie Bilder schicke, steht für sie fest, dass sie dem Rüden helfen möchten. Er darf nach Deutschland kommen und bekommt bei ihnen die so nötige Pflegestelle.

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Schon als der Transporter am 20. Oktober startet, steht Iknos souverän vor dem Einstieg. Obwohl die Hunde im Inneren bellen, steigt er vorsichtig mit Hilfe der beiden Fahrer in den Wagen ein, geht den schmalen Gang entlang und steigt in seine Box. Dort legt er sich ruhig hin und wartet auf die Dinge, die noch passieren werden.

In Köln beim Ausstieg das gleiche Bild. Trotz langer Fahrt steigt er mit unserer Hilfe aus dem Auto und lässt sich das große Sicherheitsgeschirr anziehen, dann geht er an der Leine, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

Das bestätigt nun auch seine Pflegefamilie.
Iknos ist der absolute Knallerhund.

Er ist stubenrein von der ersten Sekunde, er geht an der Leine und hat blindes Vertrauen in den Menschen, dass er ihn unterstützt und nicht vor etwas laufen lässt. Er geht dabei ruhig und entspannt.

Im Haus ist er unauffällig. Na ja, das ist ein wenig geflunkert, denn er achtet immer darauf, wo seine Menschen sind. Sobald er die Chance wittert, steht er bei seinem Pflegefrauchen oder Herrchen und möchte beschmust werden, als wäre er ein Schoßhund. Ab und an geht er in den Garten und dreht eine Runde, schnell kommt er aber zurück und sucht die Nähe des Menschen.

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Auch alleine bleiben kann er gut. Bisher waren es nur kurze Zeiten, um zu üben, aber dabei sieht es so aus, als läge er im Körbchen und würde schlafen, bis er wieder Stimmen wahrnimmt.

Was soll ich Ihnen sagen, er ist ein unkomplizierter, freundlicher Maremmano-Mischling und sucht nun ein Zuhause.
Wie soll das Zuhause aussehen?

Wir suchen ein Haus mit Garten, natürlich hoch eingezäunt. Es sollte möglichst ebenerdig für den Rüden sein und wenn Treppen, dann muss mit ihm geübt werden oder eine Kindersicherheitstür befestigt werden.

Wichtig ist uns, dass er beim Menschen sein darf.
Er sollte also nur kurze Zeit alleine sein müssen, nicht weil er es nicht kann, sondern weil er es liebt, bei seinen Menschen zu sein. Wir können uns sogar vorstellen, dass Iknos halbtags mit ins Büro geht, weil er einfach ein total zufriedener Hund ist, der bei seinen Besitzern sein möchte.

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Wenn Sie dies bieten können und einen Riesen-Kuschler suchen, dann sind Sie hier genau richtig und ich freue mich auf Ihren Anruf.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Iknos auf der Pflegestelle zu besuchen und abzuholen.

Ihr Ansprechpartner:
STREUNERHerzen e.V.
Stefanie Richter
Tel. 0177 – 326 8509
stefanie.richter@streunerherzen.com
 

Juan

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Rasse: EKH
Geb.: 01.06.2017
Farbe: schwarz-weiß
Geschlecht: männlich, kastriert

Charakter: super nett und liebenswert, anfänglich etwas schüchtern, sehr lieber Charakter, sehr sozial, kein großes Selbstbewusstsein

Die Geschwister Juan, Julia, Juana und Jade waren noch ganz klein, als sie ihre Mama bei einem Autounfall verloren. Eine tierliebe Dame nahm sie bei sich auf und zog die Kleinen mit der Flasche auf.

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Alle Geschwister wuchsen beschützt und glücklich in einem liebevollen Umfeld auf. Nun wurde die Dame aber leider sehr krank, so dass sie sie nicht mehr versorgen kann und bat nun das Tierheim um Hilfe. Die vier Geschwister mussten nun also in das Tierheim Orihuela umziehen und vor allem Juan versteht die Welt nicht mehr.

Für Juan ist es ganz furchtbar im Tierheim. Er vermisst sein Frauchen, die Streichel - und Schmuseeinheiten. Und das Gebell der Hunde und die vielen Tiere im Tierheim verunsichern ihn sehr. Er ist tieftraurig. Juan ist nun auch nicht der selbstsicherste Kater und so belastet es ihn umso mehr.

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Juan ist ein sehr freundlicher und liebevoller Katermann, aber er steht im Tierheim unter Stress und kann sich nicht entspannen. Wir sind sicher, dass er in einer eher ruhigen Familie ein ganz super süßer und verschmuster Kater werden wird, so wie er es auch bei seinem vorherigen Frauchen war. Er braucht etwas Zeit und Geduld, um sich zu akklimatisieren.

Gerade er als ehemaliges Flaschenkind braucht er eine enge Beziehung zum Menschen. Es wäre auch ganz wunderbar, wenn er zusammen mit einem seiner Geschwister gehen dürfte - das würde ihm mehr Sicherheit geben.

Wir hoffen sehr, dass er bald diese Chance bekommt!

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Wir wünschen uns für Juan eine Familie, in der es eher ruhig zugeht. Kleine Kinder wären für Juan zu unruhig und zu laut. Er wird auch nicht als Einzelkatze vermittelt, sondern nur zu einer oder mehreren Katzen in seinem Alter dazu. Am schönsten wäre es, wenn er mit Julia oder Jade reisen dürfte.

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Es sollte auch ein Haushalt sein, wo eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird. Sie werden auf keinen Fall als reine Wohnungskatzen vermittelt.

Bei der Vermittlung ist Juan auf FIV und Leukose getestet, gegen Schnupfen, Seuche, Tollwut und Leukose geimpft sowie entwurmt sowie gechipt und auch kastriert. Die Schutzgebühr kommt allein den Tieren selbst und dem Tierschutz zugute.

Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:

Tierhilfe Anubis e.V.
Sybille Rienmüller
06220 - 5578
tierhilfe-anubis@cananyeni.de
 

Streunerherzen

Update 11.11.2018

Wie unten beschrieben wurde die Zusammenarbeit von seiten des Tierheims aufgekündigt und die Frist, die uns gegeben wurde, um Marianna, Simon und Piu zu vermitteln, ist abgelaufen. Ebenso eine Verlängerung, die uns noch einmal bis Mitte September eingeräumt wurde.

Es wurde uns jedoch versprochen, dass wir sie, sofern wir eine Pflegestelle oder ein Endzuhause für finden, doch noch dort rausholen dürfen.

Da wir nicht wissen, wie lange man sich noch an dieses Versprechen “erinnert”, suchen wir weiterhin sehr dringend Plätze für die Drei.

Update 07.08.2018 - Wir geben nicht auf!

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Marianna           Simon           Piu   

Eigentlich sollte die Kooperation mit Ende Juni beendet sein. Dies konnten wir auf den 15.09. verschieben, da die vorläufige Tierheimleitung noch bis dahin im Amt sein wird und uns erlaubt hat unsere Tiere noch bis zum 15.09. nach Deutschland zu bringen.

Vor allen Dingen handelt es sich um unsere Pechvögel Marianna, Piu und Simon. Für diese drei Kandidaten konnten wir noch keine Pflegestelle finden. Auch wenn wir einen kurzen Aufschub für die Ausreise erhalten haben, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich noch keine passende Stelle für die drei Hunde gemeldet hat.

Aktuell konnten wir sogar noch einen kleinen Rüden in die Vermittlung aufnehmen, der bei uns auf der Warteliste stand, weil er so zurückhaltend und schüchtern ist. Doch nachdem so viele Hunde aus dem Canile Tortoli gereist sind, haben wir Mut gefasst auch diesem Rüden einen Pflegeplatz bis zum 15.09. zu suchen.

Wir möchten also hier nochmal aufrufen und Sie bitten diese vier Hunde zu teilen und uns aktiv zu helfen eine Stelle in Deutschland zu finden.

Update 01.07.2018

Die Zeit läuft uns davon!

Am 30.04.2018 haben wir darüber berichtet, dass unsere Kooperation mit dem Canile Tortoli leider zum 30.06.2018 enden wird. Unser Ziel war es, alle 41 Hunde, denen wir unser Versprechen auf ein würdiges Leben gegeben haben, nach Deutschland zu holen. Uns war bewusst, dass es nicht leicht werden würde, für so viele Hunde in so kurzer Zeit geeignete Pflegefamilien oder sogar ein End-Zuhause zu finden.

Die Hilfsbereitschaft war jedoch überwältigend, so dass wir schon nach wenigen Wochen für 35 Hunde einen Platz gefunden hatten. Die meisten von ihnen befinden sich bereits in Deutschland und haben begonnen, ihr neues Leben zu genießen.

An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen bei all den Menschen bedanken, die uns in dieser schwierigen und traurigen Zeit in irgendeiner Form unterstützt haben. Wir haben zahlreiche Pflegestellenangebote erhalten und auch Spenden, die uns helfen, die zusätzlichen Tierarztrechnungen und die Kosten für die Ausreisen der Tiere zu stemmen. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese Aktion in der kurzen Zeit überhaupt nicht möglich gewesen. Mit Ihrer Hilfe haben Sie dazu beigetragen, das Schicksal der vielen Hunde zum Guten zu wenden.

Wir haben unser Ziel jedoch noch nicht erreicht!
Für sechs der verbliebenen STREUNERHerzen im Canile Tortoli müssen wir weiterhin zittern und auf Rettung hoffen, denn für Fiume, Obinda, Oscina, Piu, Marianna und Simon haben wir leider noch keine geeigneten Plätze gefunden.

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Marianna           Simon           Piu   

Jeder von ihnen ist auf seine Art nicht leicht händelbar und wir können sie nur in absolut erfahrene Hände geben. Trotzdem haben sie selbstverständlich ihre Chance verdient und deshalb bitten wir Sie, sich das Profil dieser sechs Hunde anzuschauen und zu überlegen, ob Sie der Rettungsanker für einen der sechs Hunde sein können und ihn aus seiner Notlage befreien. Oder vielleicht kennen Sie jemanden, der über die nötige Erfahrung verfügt und gerne helfen möchte.

Wir haben die Zusage der Tierheimleitung, dass wir die verbliebenen Hunde noch bis Ende Juli aus dem Canile holen können und wir hoffen sehr, dass es uns gelingen wird.

Ursprünglicher Text:

Der Verein Streunerherzen e.V. sucht dringend Hilfe!

Tätig auf Sardinien muss die Zusammenarbeit mit dem Canile "Tortoli" zum 30.06.2018 eingestellt werden.

Ein Canile ist eine Tierauffangstation, dessen Betreiber für jeden dort einsitzenden Hund monatlich Geld bekommen - Es besteht also keinerlei Interesse, die Tiere zu vermitteln oder medizinisch zu versorgen, ebenso ist die Futtersituation i.d.R. ein Disaster.

Streunerherzen hat nun die Erlaubnis erhalten, die bislang auf der Homepage vorgestellten Tiere noch dort heraus zu holen, allerdings nur bis zum 30.06.

Es werden daher händeringend Pflege- und natürlich Endstellen gesucht!
Nähere Informationen und eine Vorstellung der entsprechenden Hunde findet Ihr unter dem untenstehenden Link.

Es werden noch dringend Pflegeplätze gesucht für:

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Marianna           Simon           Piu   

Ich habe selber meinen zweiten Hund von diesem Verein, darunter ein Pflegehund, und kann nur sagen, dass hier meiner Erfahrung nach absolut seriös und zuverlässig gearbeitet wird.

Bitte schaut Euch auf der Seite um und überlegt, ob Ihr vielleicht noch einen Platz frei habt - gegebenenfalls auch auf Zeit als Pflegestelle!

http://www.streunerherzen.com/Tierheime/Aufruf/Tortoli.html
 

Cappu & Gipsy

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Tierbuch-Nr.: H0195-16 / H0196-16
Rasse: Schäferhund-Mix & Schäferhund-Pinscher-Mix
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: 12.06.2004 & 15.11.2005
Geschichte: 19,3 kg & 17,3 kg

Update 07.04.18

Wir kamen leider zurück!

Der vorhandene Hund hat unsere Anwesenheit nicht verkraftet.
Sehr schade! Nun sind wir wieder auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause!

Original-Vermittlungstext

Neues Jahr, neues Glück.
Frei nach diesem Motto wollen wir unser Glück nun versuchen und uns beide Euch Menschen vorstellen.

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Wir sind Mutter und Tochter und würden auch in der Zukunft gerne weiterhin zu- sammenbleiben. Natürlich wissen wir dass das einem Sechser im Lotto gleicht, aber probieren wollen wir es trotzdem. Es soll ja so was wie Wunder geben. Und das nicht nur zu Weihnachten.

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Mit unserem Frauchen zusammen haben wir unser ganzes Leben auf der Straße gelebt und meine Tochter Cappu habe ich dort sogar zur Welt gebracht. Dass es uns dabei nicht immer gut ging und wir zusätzlich einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickelt haben, ist doch klar.

Ich wäre sogar beinahe gestorben, da ich an Diabetes erkrankt bin und unser Frauchen zum Schluss mich gar nicht mehr richtig versorgen konnte. Aufgrund dieser mangelhaften Versorgung bin ich fast vollständig erblindet. Wenn meine trüben Augen mich nicht verraten würden, würde es kaum Jemandem auffallen.

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Habe ich mich erst einmal irgendwo eingelebt und man stellt nicht alle paar Tage etwas um oder mir in den Weg, komme ich so gut zurecht, dass man es mir nicht wirklich anmerkt.

Natürlich brauche ich täglich mein Insulin, da sind wir Hunde nicht anders als Ihr Menschen, aber das ist kein Problem. Ich bin die Spritzerei schon so gewohnt, dass man mich einfach während des Fressens spritzt kann.

Leider sind wir beide auch noch taub.

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Wer uns einmal kennengelernt und ins Herz geschlossen hat, den lassen wir so schnell nicht wieder los, versprochen.

Wir sind zwei so zauberhafte, verschmuste Wesen, dass wir in jeder Mittagspause Besuch von unserer Auszubildenden bekommen. Sie geht dann auch mit uns spazieren, so fern wir es noch nicht waren und wir machen anschließend eine ausgiebige Schmuserunde zusammen.

Ich würde gerne mit meiner Tochter für den Rest unseres Lebens zusammenbleiben, da wir natürlicherweise SEHR aneinander hängen!

Aber wir würden es auch verstehen, wenn das so nicht klappen sollte und wir einzeln in ein liebevolles zuverlässiges Zuhause einziehen sollen. Wäre auf jeden Fall besser als für immer hier im Tierheim bleiben zu müssen. Sollte das Tierheim doch immer nur ein Übergang sein.

Vermutlich würde der Tierschutzverein Stuttgart auch die laufenden Kosten für das Insulin und die regelmäßig notwendigen Blutabnahmen übernehmen.

Beeilt Euch bitte, denn wir wollen nach unserem langen Leben auf der Strasse nicht hier im Tierheim sterben.

Wir freuen uns schon auf Euch und Eure Streicheleinheiten.

Eure Gipsy und Cappu

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de
 

Luna

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Lunas letzte Chance – Ein (Pflege-)platz in einem ruhigen Zuhause mit Garten!

Luna befindet sich zurzeit in einer Tierpension und leidet sehr.

- Körperlich durch ihre IBD ( tierärztlich diagnostizierte chronische Darmentzündung) und Pankreassekretschwäche

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- Geistig durch Unterforderung

- Seelisch durch Vereinsamung und Stress

Luna ist 4 Jahre alt und eine aufgeschlossene und liebenswürdige DSH, die aus einer Arbeitslinie stammt. Sie benötigt Menschen, die sich mit ihr beschäftigen und viel Zeit für sie haben.

Durch ihre Erkrankung und den dadurch bedingten häufigen Kotabsatz wäre ein Zuhause im Erdgeschoss mit Garten wünschenswert.

Wir sind zuversichtlich, dass sich ihr körperlicher Zustand bessert, sobald sie Ruhe findet und geistig gefordert wird.

Vielleicht bist du ein Schäferhundliebhaber mit medizinischen Vorkenntnissen und kannst dieser wunderbaren Hündin einen Pflegeplatz anbieten. Wir kommen für sämtliche Kosten auf.

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Wir suchen bereits seit langer Zeit nach einem Zuhause für Luna.
Wenn sich kein Pflegeplatz findet, müssen wir Luna schwersten Herzens erlösen, denn ihr Leben in der jetzigen Umgebung ist in ihrem Zustand nicht mehr lebenswert.

Bitte teile und verbreite unseren Aufruf! Vielen Dank!

Update 19.03.2018

Die unendliche Geschichte der Schäferhündin Luna

Sie will leben und sie kämpft um ihr Leben. Sie hat sich gesundheitlich erholt, aber sie hat noch keinen familiären Platz gefunden. Deshalb wird Luna so lange veröffentlicht, bis dass sich jemand findet, der sie privat aufnimmt.

Aber… Es hat sich eine VERBESSERUNG für Luna ergeben:

Sie wurde in einer anderen Hundepension untergebracht, in der sie geistig gefördert wird. Wenn wir dadurch einen zufriedenen, ausgeglichenen Hund bekommen, wird das eine Vermittlung leichter machen.

Wir gehen mit Luna gemeinsam diesen schwierigen Weg. Seit Okt. 2016 bezahlen wir alle Kosten, wie Hundepension, Spezialfutter und Tierarztkosten, mehrere tausend Euros kamen zusammen.

Doch wer sagt diesem „lachenden Hund“ dass er sterben muss, wegen Geld?
Wir nicht!!!

Weitere Infos beim

Tierschutzverein Marsberg e.V.
Telefon 02994 – 908 372 oder 0151 - 191 117 17
e-mail: e_heinemann@gmx.de
www.tierschutz-marsberg.de
 

Tomi

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Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Ver- tragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.

Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

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Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht. Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht-ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher gehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse. Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de.

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

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