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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 9 Tiere (4 Hunde 6 5 Katzen)
Dazu 3 Dauernotfälle (1 Hund, 2 Katzen)

Alice

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NOTFALL!

(SH101/17)

Spaniel-Mix
Hündin, kastriert
Geboren ca. 2006
Schulterhöhe ca. 42 cm

Mit Katzen verträglich

Omi Alice ist momentan unser größtes Sorgenfellchen.

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Die kleine Hundeomi ist blind und dazu noch etwas dement.
Das Leben im Tierheim ist für sie daher richtig schlimm. Omi Alice braucht dringend ein ruhiges Zuhause, wo man sich richtig um sie kümmern kann und ihre Familie Zeit für sie hat.

Alice ist absolut lieb. Die Kleine braucht einen regelmäßigen Tagesablauf und ein Zuhause mit angeschlossenem Garten, wo sie immer wieder nach draußen kann. Dann klappt es auch noch mit der Stubenreinheit.

Alice hat überhaupt kein Problem mit anderen Hunden oder Katzen. Sie ist nur überfordert, wenn sie von anderen Hunden überrannt wird.

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Alice ist ein richtiger Pflegefall und wir hoffen sehr, dass sich ihr jemand annimmt.
Alice soll nicht im Tierheim sterben müssen!

Abgabegebühr: Spende oder als Dauerpflegestelle

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de

Abby

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Rasse: EKH
Geb.: 01.05.2016
Farbe: grau getigert-marmoriert

Charakter: super freundlich, mäßig verspielt, super sozial, schüchtern

Leukose-positiv

Im Sommer 2016 kam die kleine Abby, zusammen mit ihrem Bruder in das Tierheim Orihuela. Das TH war komplett überfüllt und so nahm Aurora die Geschwister mit nach Hause, denn sie mussten auch noch mit der Flasche gefüttert werden. Nach einem Monat starb Abbys Bruder. :-((

Abby wurde dann im Oktober routinemäßig auf FIV und Leukose getestet und das Ergebnis des FIV und Leukosetest war negativ. Aber Abby war immer kränklich und so wiederholte man den Test im Dezember und Januar und beide Ergebnisse waren leider Leukose-positiv.

Nun musste Abby also von ihren Freunden getrennt werden und lebt seither alleine in einem Zimmer. Sie hat keine Spielgefährten und darf nur raus, wenn die Pflegemama zu Hause ist. Das ist ein sehr sehr trauriges Leben für die kleine Abby. Vor allem versteht sie überhaupt nicht, warum sie nun nicht mehr mit ihren Freunden spielen und kuscheln darf.

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Abby entfremdet sich mehr und mehr von den Menschen und es ist echt dringend, dass sie schnell eine Familie findet bzw. in eine Pflegestelle darf. Abby ist gesundheitlich absolut stabil und könnte sofort reisen.

Abby ist super sozial mit anderen Katzen, ja sie sucht sogar deren Kontakt und das ist ihr seit Monaten untersagt, da sie getrennt leben muss. Obwohl sie ein Flaschenkind ist, die ja super menschenbezogen sind, distanziert sie sich immer mehr vom Menschen - vielleicht als Resultat, dass man sie von ihren Freund getrennt hält?

Wir wissen es nicht wirklich.
Auf alle Fälle ist es ein Trauerspiel mit anzusehen, wie Abby leidet.

Auf keinen Fall wird Abby als Einzelkatze vermittelt. Sie braucht Spielkameraden und wir hoffen sehr, dass wir bald eine Lösung für die arme Kleine finden. Sehr schön wäre, wenn sie in eine Kleingruppe mit anderen Leukose pos. Katzen gehen käme.

Abby wird anfangs sehr schüchtern sein. Man muss ihr Zeit geben und sie muss erst wieder Vertrauen aufbauen. Sie versteht überhaupt nicht, was mit ihr derzeit geschieht.

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Abby wird auf FIV und Leukose getestet, gegen Tollwut, Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft sowie gechipt, entwurmt und kastriert abgegeben.

Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:

Tierhilfe-Anubis e.V
Sybille Rienmüller
06220-5578
tierhilfe-anubis@cananyeni.de

Sopi

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männlich
kastriert
Mischling
geb. 24.02.2008
45-50 cm
 
Der liebe Sopi hat durch einen tragischen Schicksalsschlag sein wunderschönes Zuhause verloren.
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Er lebte zusammen mit weiteren sechs Hunden und auch Katzen bei einer 42-jährigen Frau in Spanien, die ihn sehr liebte und alles für ihn tat.
Alle Tiere wurden von dieser tierlieben Frau aus Tierheimen adoptiert. Sopi war schon als Welpe zu ihr gekommen. Wegen eines verkrüppelten Vorderbeins hatte er eigentlich eingeschläfert werden sollen.
 
Als die Mutter der Frau einige Tage nichts von Ihrer Tochter hörte, fuhr sie schließlich zu deren Wohnung und fand sie dort tot im Bett liegend vor, umringt von ihren sieben Hunden.

Die Mutter informierte unser dortiges Partner-Tierheim Sierra Nevada über den plötzlichen Tod der Frau und bat um Hilfe. Sie selbst konnte die Tiere ihrer Tochter nicht übernehmen, da sie vor Jahren schon zwei Hunde aus dem Tierheim adoptiert hatte.

Ihr größter Wunsch war es, dass die Hunde ihrer Tochter noch einmal ein wunderschönes neues Zuhause bekommen. Wir wollen nichts unversucht lassen, ihren Wunsch zu erfüllen und hoffen sehr, dass wir für Sopi und seine Hundefreunde noch einmal tolle Menschen finden werden!
 
Besonderheit/Krankheiten:
Sopi hatte von Geburt an ein merkwürdig verkümmertes, entstelltes Vorderbein. Acht Jahre lang hat er damit problemlos gelebt.

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Als er nun unserem Tierarzt vorgestellt wurde, war dieser der Ansicht, dass eine Ampu- tation des Beines ratsam wäre, da sich im Bein bereits eine mittelschwere Arthrose entwickelt hatte. Am 14.12.2016 wurde das Bein schließlich entfernt.

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Sopi hat sich sehr gut von der Operation erholt und kann sogar schon wieder Treppen auf und ab laufen.
 
Aus Sopi wird natürlich kein Langstreckenläufer mehr. Für seine Gelenke sind kurze Spaziergänge besser. Auch sollte er ebenerdig wohnen und möglichst Zugang zu einem Garten haben.
 
Verhalten zu Menschen generell; Kinderverträglichkeit:
Sopi ist ein absolut freundlicher und liebenswerter Kerl. Er ist sehr verschmust und anhänglich. Beim Tierarzt hält er brav still und lässt auch unangenehme Prozeduren entspannt über sich ergehen. Vermutlich kommt er auch mit Kindern klar. Aber er ist nicht als Spielgefährte für Kinder geeignet. Daher sollten Kinder im neuen Haushalt auf jeden Fall schon im Teenager-Alter sein.
 
Wesen:
Sopi ist schon ein ruhigeres Modell und braucht nicht mehr so viel Auslastung. Aufgrund seines fehlenden Beinchens ist sein Aktionsradius ohnehin eingeschränkt. Aber er genießt das Leben und sein Leben ist absolut lebenswert und vor allem schmerzfrei. Er muss nicht bedauert werden!
 
An der Leine geht er sehr brav und ohne Ängste mit. Er zieht nicht an der Leine. Natürlich ist er nicht für lange Wanderungen geeignet. Aber eine schöne Runde um den Block schafft er allemal. Jagdtrieb hat er nicht.
 
Im Auto fährt er brav und entspannt mit und im Haus ist er zuverlässig stubenrein. Für ihn ist es auch kein Problem, mal stundenweise allein Zuhause zu bleiben. Das ist der Vorteil bei älteren Hunden! Die Sturm- und Drangphase ist definitiv vorbei!!!

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Verträglichkeit mit Artgenossen:
Sopi hat sein ganzes Leben mit Artgenossen zusammen gelebt und kommt bestens mit ihnen zurecht, ganz gleich ob Rüde oder Hündin. Er ist prima als Zweithund geeignet. Auch mit Katzen ist er sehr gut verträglich.
 
Wo soll Sopi leben:
Für den lieben Sopi suchen wir besondere Menschen! Menschen, die sich erstens nicht an seinem Alter und zweitens nicht an seinem amputierten Beinchen stoßen.

Er hat so viel Liebe zu geben und er ist ein so feiner Hund, dass er es mehr als verdient hat, eine liebevolle Familie, gerne mit etwas älteren Kindern, zu finden. Er wäre auch ein idealer Begleiter für ältere Menschen. Auch Hundeanfänger kämen problemlos mit ihm zurecht.
 
Aufgrund des amputierten Beinchens sollte sein neues Zuhause ebenerdig sein und es wäre toll, wenn er jederzeit in einen Garten gehen könnte. Da er keine langen Spaziergänge mehr schafft, wäre es eine große Erleichterung für ihn, wenn er in einem Garten entscheiden könnte, wie viel oder wenig er sich bewegt.
 
Wer gibt ihm eine Chance?

Er hat einen so schweren Schicksalsschlag zu verkraften und wir wünschen uns für ihn nichts sehnlicher, als dass er sehr bald schon das Tierheim hinter sich lassen kann und er in einer lieben Familie Geborgenheit findet.
 
Schauen Sie nicht auf das fehlende Bein! Schauen Sie ihm in die Augen und sie werden wissen, dass Sopi Ihr Hund ist, der Sie niemals enttäuschen wird! Bitte melden Sie sich bei uns!
 
Ausreise: Sopi ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
 
Aufenthaltsort: Tierheim Sierra Nevada/Granada, Spanien
 
Kontakt:

Katrin Meserth
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261 - 20 111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Bella

Gibt sich auf, nur noch Haut und Knochen (s.u.)!!

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(SH210/16)

Rasse: Gelbbacke
Farbe: schwarz-gelb
Geschlecht: weiblich, kastriert
geboren 30.1.2003
Größe: 52 cm

liebe, noch rüstige Hundeomi

geeignet für: ruhige Familie

Schweren Herzens musste Bellas Frauchen aus Krankheitsgründen die alte Hündin bei uns im Oktober 2016 abgeben. Sie konnte für Bella einfach nicht mehr weiter sorgen.

Bella lebte seit dem Welpenalter bei ihr ein glückliches Hundeleben in Haus und Garten. Bella ist so unglücklich bei uns im Tierheim, denn immer war sie mit ihrem Frauchen zusammen.

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Die liebevolle Hündin sehnt sich wieder nach diesem engen Familienanschluss, nach einem Menschen, der sich nur um sie kümmert, ihr einen warmen Platz in der Stube und tägliche kleine Spaziergänge schenkt.

Bella ist ein Haushund und in der Wohnung absolut sauber und artig. Sie bleibt problemlos auch einmal alleine. Aufgrund des Alters sieht und hört sie nicht mehr so gut, sie braucht derzeit aber noch keine Medikamente.

Da Bella immer als Einzelhund lebte, akzeptiert sie keine anderen Hunde in ihrem Haushalt. Sie möchte die Zuneigung ihrer Zweibeiner eben einfach nicht teilen müssen. Katzen im Haus stellen kein Problem dar.

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Wir hoffen so sehr, dass wir für Omi Bella nicht zur Endstation werden.
Vielleicht findet sich ja eine liebes, ruhiges Ehepaar oder Einzelperson oder eine Familie mit netten, größeren Kindern, die Bella einen schönen Lebensabend bereiten möchten?

Gerne geben wir Bella zu dauerhaften Pflege ab, dann übernehmen wir eventuell anfallende Tierarztkosten.

Update 01.04.2017

Hilfe!!! Bella gibt sich im Tierheim auf!

Die 13-jährige Hütehündin Bella kommt im Tierheim überhaupt nicht klar und verweigert ihr Futter. Sie frißt nur ein wenig Wurst oder Toastbrot mit Leberwurst, und das auch nur, wenn Sie vorher ausgiebig Gassi gegangen und anschließend von Ihrer Gassigängerin umfassend betüddelt wurde.
Dies ist im Tierheimalltag nicht zu leisten und inzwischen ist die Omi nur noch Haut und Knochen mit Fell drüber - Dabei aber noch sehr fit!

Gesundheitlich konnte keine Ursache für Bella's Futterverweigerung gefunden werden. Bis auf einige Spondylosen in der Wirbelsäule und Grauer Star in den Augen ist Bella gesund.

Bella braucht DRINGEND ein ruhiges Zuhause, wo sie wieder als Einzelhund wie früher leben kann. Wir sind überzeugt, daß sie wieder normal fressen wird, sobald sie wieder ein Zuhause hat, in dem sie ihre Menschen “hüten” kann.

Bella ist absolut stubenrein, sie bleibt brav alleine, geht an der Leine (zieht aber), sieht und hört aber nicht mehr so gut.

Leider mag sie keine anderen Hunde und auch keine Katzen, was ihre Vermittlung natürlich erschwert.

Können wir noch auf ein Wunder für Bella hoffen??

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de

Eingestellt 13.11.2016

Tomi

* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

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Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

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Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal.

Tomi hatte dann in Bulgarien die Zusage einer Pflegestelle, die leider wieder absprang und in Deutschland eine Interessentin, der dann die Aufnahme einer weiteren Katze vom Vermieter untersagt wurde. Und so wurde überlegt, wo er hin könnte, um aus der Transportbox „befreit“ zu werden. Tomi bekam dann die Chance auf Ausreise und ich als Pflegestelle möchte sagen, Tomi ist eine Erfahrung, die ich nicht vermissen möchte.

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Er ist ein absolut zauberhafter und verschmuster kleiner Kerl, der mir mal wieder gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren. Wahrscheinlich nicht ganz, aber wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und? Die nehm’ ich doch mit links und so zieht er sich tgl. mehrmals mit Energie und Ausdauer von der unteren Etage in die obere. Wieder runter – aber klar. Mir tut es jedes Mal weh, wenn seine Hinterbeine mit lautem Gepolter Stufe um Stufe nach unter aufschlagen, aber er muss das nicht tun, denn er würde ja getragen, offenbar ist es für ihn nicht so schlimm wie für mich, aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Blase ausmassieren – ist in max. zwei Minuten abgehandelt und manchmal die große Toilette dann gleich mit. Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt.

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Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

Bei mir hat Tomi bei regelmäßiger Entleerung der Blase, ca. alle 5-6 Stunden, noch niemals Urin verloren und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Ver- ständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Man bekommt dafür einen kleinen Mann, der sofort den Motor anschmeißt, wenn er gekrault wird, der absolut liebenswert ist und unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das 'Royal Canin gastro intestinal'. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.
Aktuell haben wir einen Termin für einen Ultraschall vereinbart, um überprüfen zu lassen, ob nicht doch irgendwelche anderen Ursachen für den Durchfall verantwortlich sind.

Ebenfalls ist es so, dass er in für ihn stressigen Situationen sehr viel trinkt und dann auch tatsächlich Urin verliert. Diese Situationen sind bisher nur bei Unterbringung in Ferienzeit auf anderer Pflegestelle und bei einer Vermittlung aufgetreten. Diese bisher eine große Chance für Tomi ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte.

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Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

Für diesen kleinen Mann suchen wir nun DAS Zuhause.
Es sollte am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, bieten aber eigentlich nicht die notwendige Hygiene.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 5-6 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität! Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.

Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher geht. Leider ist eine Behandlung hiergegen z.Zt. nicht möglich. Das Spezialfutter ebenso wie der Versuch mit alternativen Möglichkeiten lösen sofort Durchfall aus.

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Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse, selbst fremde werden völlig unbefangen angegurrt und von seiner Seite Kontakt geknüpft.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Zuerst war er dort sehr ängstlich, jetzt sitzt er jedoch oft unten vor dem entsprechenden Fenster und würde gern hinaus – was auf Grund seiner Blaseninfektionen aber in der kalten Jahreszeit nicht möglich ist. Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/Kratzbäume hinaus und hinein.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 409 9461
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 04.12.2016 (4)

Allisa

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Tierbuch-Nr.: K0081-05
Rasse: EKH
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: ca. 2003

Oh je, nun sitze ich schon seit 2005 im Tierheim!!
Ich war im Mai 2015 endlich vermittelt und bin nach kurzer Zeit leider wieder zurückgekommen ins Tierheim.

Leute, 10 Jahre sind eine viel zu lange Zeit!!!

Ok, ich bin nicht stubenrein, mein Schließmuskel funktioniert nicht richtig und ich verliere immer wieder ein bisschen Kot und Urin. Ich verstehe ja dass dies für viele von euch Menschen nicht gerade angenehm ist.

Aber mir deshalb kein Zuhause zu gönnen ist auch nicht einfach - FÜR MICH - !

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ch habe mich mit dem Leben im Tierheim zwar arrangiert und darf im Katzenhaus auch überall rumlaufen, aber ein Zuhause ersetzt das natürlich nicht. Ich suche eine Familie die sich nicht ekelt meine Hinterlassenschaften wegzuputzen!
Am besten ihr habt ein Haus mit Fliesen- oder PVC- Boden.

Wenn ich dann noch Freigänger werden dürfte wäre das SPITZE!

Es muss da draußen doch Menschen geben die über mein Handicap hinwegsehen können???

In hoffnungsvoller Erwartung...

Eure Allisa

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de
 

pfeil back

 

© 2003 - 2017 Couch gesucht 

Couch gesucht kann keine Informationen zu den vorgestellten Tieren geben!!
Bei jedem Tier ist der Kontakt des jeweiligen Vermittlers angegeben!

Achtung, Interessenten:
Bei Anrufen in das Mobilfunknetz oder ins Ausland entstehen höhere Telefongebühren als in das deutsche Festnetz.
Bitte beachten Sie, daß viele den Tierschutz ehrenamtlich neben ihrem Beruf betreiben und es daher durchaus etwas dauern kann, bis Sie eine Antwort erhalten. Im Zweifelsfall schicken Sie noch einmal eine E-Mail und/oder rufen an
 

Ein Söckchen für ein armes Tröpfchen!!

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