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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 5 Tiere (01 Hund & 3 Katzen)
Dazu 7 Dauernotfälle (4 Hunde & 2 Katzen)

Yoda

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Rasse: EHK
Geb.: 03.01.2010
Farbe: rot getigert
Geschlecht: männlich, kastriert

Handicap: FIV-positiv, viele Zähne fehlen, fast ganz amputierter Schwanz, Anämie

Charakter: Yoda ist ein total verschmuster und sozialer Kater. Er versteht sich super mit allen Menschen und den anderen Katzen.

Unsere Tierschützerin versuchte schon über längere Zeit Yoda einzufangen. Er lebte auf der Straße und wurde angeschossen.

In einer Operation wurden zwei Kugeln aus seinem Kopf entfernt und eine weitere aus seinem Bein. Das Bein wurde durch die Kugel gebrochen und musste dann für einen Monat ruhig gestellt werden. Außerdem war Yoda's Schwanz verletzt und er musste leider fast ganz amputiert werden.

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Seine zukünftigen Menschen müssen auch unbedingt auf sein Gewicht achten - im Moment ist er etwas übergewichtig und das verursacht ihm auch Schmerzen. Das kommt ein Stückchen weit sicher auch daher, weil er faul ist und viel schläft und gerne das Futter der anderen frisst.

Als ob das alles noch nicht genug ist, hat der süße Kerl auch noch eine Anämie, es fehlen alle Zähne bis auf die Backenzähne und er ist FIV-positiv. Aber dies bedeutet nicht direkt, dass er nicht mit anderen Katzen zusammenleben kann, die negativ sind.

Wissenswertes über das Leben mit FIV findet ihr auf folgendem Link:

https://gluecksnasen-ev.com/2017/03/27/fiv-das-leben-einer-katze-mit-immunschwaeche/

Bei Fragen rund um die Vergesellschaftung und das Leben mit einem Fivie stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

Für diesen süßen Kerl wünschen wir uns ein super schönes Zuhause mit liebevollen und verständnisvollen Menschen und auch passenden Katzenfreunden. Yoda hat sich inzwischen gut erholt und ist trotz seiner ganzen Vorgeschichte ein super lieber Kater, der sich jetzt auch gerne auf die große Reise machen möchte.

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Wir vermitteln Yoda nur in Wohnungshaltung und ein gesicherter Balkon oder Terrasse wären wünschenswert.

Bei der Vermittlung ist Yoda auf FIV und Leukose getestet, gegen Schnupfen, Seuche und Tollwut geimpft, sowie gechipt, kastriert, entwurmt und entfloht.
Er lebt zur Zeit in Bulgarien und besitzt einen EU-Pass.

Unsere Tiere werden nach positiver Vorkontrolle gegen eine Schutzgebühr für Yoda von 140,- € und mit einem Schutzvertrag vermittelt.

Kontakt:

Glücksnasen e.V.
Julia Schröder
0163 - 567 3337
info@gluecksnasen-ev.com

Rismo

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Geboren: ca. 01.01.2014
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 25 cm
Gewicht: ---
Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: hellbraun
Mittelmeercheck: nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: nein

Aufenthalt: Canile Comunale Tortoli, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: gerne
Zweithund: ja
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Wer hilft mir hier raus?

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Seit mehr als einem Jahr beobachteten wir den Winzling Rismo bereits in unserem Kooperationstierheim in Tortoli. Bei jedem unserer Besuche standen wir vor seinem Zwinger und hofften darauf, dass er endlich Kontakt zulässt und uns wenigstens beschnüffelt, wenn wir ihn aus dem Zwinger lassen.

Leider ließ Rismo die Nähe nie zu und an Streicheln war überhaupt nicht zu denken. Er war stets auf der Flucht und hechelte dabei vor Aufregung. Er drehte kurz seine Runden im Auslauf, bevor er dann schnell wieder in seiner spärlichen Bleibe verschwand. So hat er bisher nie seine Chance bekommen, die wir ihm nun jedoch trotz seiner Angst geben möchten.

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Wir wissen nicht, was er erlebt hat, bevor er ins Canile kam – vielleicht war er ein Streuner, vielleicht hatte er aber auch ein Zuhause, in dem er nicht gut behandelt wurde. Fest steht, dass das niedliche Kerlchen niemals Geborgenheit und Liebe erfahren durfte.

Kein Wunder, dass Rismo unsere Anwesenheit als bedrohlich empfindet. Menschen sind ihm suspekt, Berührungen offenbar erst recht, deshalb versucht er tunlichst zu vermeiden, dass er angefasst wird! Und so wird er ganz sicher auch alles andere zunächst als furchteinflößend empfinden, wenn er je das Canile verlassen und nach Deutschland reisen darf. Behutsam muss er an alles geduldig herangeführt werden, damit er lernen kann zu vertrauen und sich bei seinen Menschen sicher zu fühlen.

Vielleicht hat der kleine Rüde noch Hoffnung und träumt von einem Leben außerhalb der Tierheimmauern. Die Zeit wird knapp, denn die Kooperation mit dem Canile existiert nicht mehr und die Zeit ist begrenzt, in der wir nur noch wenige Hunde aus ihrem Gefängnis befreien können.

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Ich weiß nicht, was in Rismos verängstigten Köpfchen vorgeht, aber ich weiß, dass er all die schönen Dinge des Lebens endlich kennen- und lieben lernen soll! Sein trostloses Dasein soll ein Ende haben und ich hoffe sehr, dass das schüchterne Kerlchen schon bald ein schönes Zuhause oder einen geeigneten Pflegeplatz finden wird.

Wir wünschen uns für Rismo eine hundeerfahrene und verständnisvolle Familie, die nach seiner Ankunft zunächst einmal keine Erwartungen in Bezug auf seine Entwicklung stellt und ihm geduldig die Zeit gibt, die er benötigt, um sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden.

Es wird während dieser Zeit sicherlich immer mal wieder Rückschritte geben, von denen Sie sich nicht entmutigen lassen dürfen. Auch wenn der Weg vermutlich ziemlich steinig sein wird, lohnt sich jeder einzelne Tag, an dem man einen unsicheren und ängstlichen Hund begleitet, denn die Freude über die vielen winzigen Fortschritte ist riesengroß.

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Ein vorhandener, souveräner Ersthund, an dem Rismo sich orientieren kann, wird ihm Sicherheit geben und ist Bedingung für seine Vermittlung.   

Wenn Sie die Menschen sind, die Rismo zeigen möchten, dass das Leben noch viel mehr zu bieten hat, freue ich mich sehr auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Rismo kann nach Deutschland einreisen.

Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Beate Roeder
(02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
beate.roeder@streunerherzen.com

Vallim

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* 01/2018

Hatte schwerst deformierte Hinterbeine – jetzt operiert.

Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

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Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Vertragspartner an die Vertrags- bedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.
_____________

Valim (* 01/2018) ist ein Tier, bei dem man sich unweigerlich 2 Fragen stellt:

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Was könnte ihm zugestoßen sein?
Wie konnte er so überleben?

Fakt ist auf jeden Fall, dass er es nicht mehr länger geschafft hätte.

Er war in einem desolaten Zustand als endlich jemand auf ihn aufmerksam wurde (oder werden wollte) und sich darum kümmerte, dass er zu ANAA kam.

Schaut man sich die Bilder von der Aufnahme an, kann man sich denken, wie schwer es für ihn gewesen sein muss, sich überhaupt irgendwie koordiniert vorwärts zu bewegen, springen kann eigentlich nur unmöglich gewesen sein.

Die Videos verdeutlichen das noch:

https://youtu.be/_6XNjOllgAY
https://youtu.be/a6YhHxzvbIE

Valim ist ein Kunstwerk der Tierärzte, anders kann ich es nicht nennen.  Er hat nach der OP schlimme Schmerzen gehabt, er hat gelitten, trotzdem hat er nicht aufgegeben und sich mit der neuen Laufweise mit Fixatoren in beiden Hinterbeinen arrangiert. Dabei ist er ein freundlicher, lieber, verschmuster Kater geblieben:

https://youtu.be/ffXnYxJMM2M
https://youtu.be/lRZ03iMAWZ0
https://youtu.be/raHVXaeKkEU
https://youtu.be/Bpt4mJMjDjc
https://youtu.be/okkcGHnLLDQ

Nachdem die Fixatoren dann entfernt wurden, mussten noch beide Knie operiert werden, da es beidseits zu Patellaluxationen kam (Kniescheibe verlässt ihre normale Position).
Ein langer Weg für einen kleinen Kater...

Aber auch diese für ihn schlimme Zeit hat ein Ende und Valim ist ein perfekter junger Kater geworden, dank fähiger Tierärzte steht nun einem normalen Katzenleben nichts mehr im Weg:

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https://youtu.be/-gLbVQJsgyE
https://youtu.be/LdO6azgV2xs

Valim, der gechipt, kastriert, geimpft und FeLV/FIV negativ getestet ist, ist verspielt, schläft gern mit im Bett, mag gern auf dem Arm getragen zu werden oder auf dem Schoß zu liegen. Er ist verschmust, schnurrt gern, ist neugierig und lebhaft.

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Er wünscht sich ein liebes Zuhause, gern mit gesichertem Balkon, ein zu sicherndes Fenster ist aber Minimum. Vom Wesen her ist er auch für Katzenanfänger und/oder Familien mit Kindern geeignet.

Wichtig ist nur eines:
Er wird nicht als Einzeltier vermittelt.
Er soll Gesellschaft haben, die auch verspielt und freundlich zu Artgenossen ist, sofern nicht vorhanden, können wir sonst gern einen Kumpel für ihn direkt in Spanien suchen.

Valim hat viel ertragen, um nun ein glückliches Katzenleben führen zu können – Sind Sie der Mensch, der den jungen Mann gern eine Lebensstellung bieten möchte?

Kontakt:
K. Ridder
0178 - 403 3580 (14.00-19.00)
Kerstin.anaa@gmail.com

Kenny

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Erst neun Monate alt und schon so viel Pech im Leben. :(

Kenny hatte mit Sicherheit ein Zuhause, bevor er vor einiger Zeit klammheimlich am Grundstück einer spanischen Familie ausgesetzt wurde. Die Leute kümmern sich aufmerksam um die dortigen herrenlosen Katzen, das muss sich wohl herumgesprochen haben.

Kenny ist aber kein Straßenkater!
Er liebt Menschen über alles, möchte dabei sein, im Haus, auf der Couch und im Bett. Er schmust für sein Leben gern.

https://youtu.be/LJeJqPyjU10

All das geht in der Pflegestelle nicht, denn ein Familienmitglied hat eine böse Katzen- allergie. Wir suchen daher mehr als dringend einen Platz für Kenny, er ist reisefertig.

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Die spanische Familie hat ihn kürzlich kastrieren lassen, was wir sehr bemerkenswert finden. Die Impfungen sind komplett und die Tests auf FIV und FELV waren negativ. Sein Geburtsdatum wird auf Dezember 2017 geschätzt.

Sicherer Freigang nach der Eingewöhnung im neuen Heim wäre schön, aber im Moment sucht Kenny jede Gelegenheit, ins Haus zu gelangen - nicht umgekehrt.

Mit anderen Katzen ist er verträglich, Hunde kennt er derweil auch.
Und das ist das nächste Problem - nicht alle dort freilaufenden Hunde meinen es gut mit Katzen. Die Gefahr, dass Kenny gebissen oder gar gar getötet wird, ist groß.

Die Modalitäten zu Kennys Adoption finden Sie hier:
https://www.newlife4spanishanimals.de/informationen-zur-adoption/

Wer hat ein Herz und Platz für diesen wundervollen schwarzen Kater?

Ich freue mich auf Ihre Anfragen

Gisela Heine
animals.peace1@yahoo.de
0151 - 501 598 03

Streunerherzen

Update 07.08.2018 - Wir geben nicht auf!

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Marianna   Simon

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Rismo        Piu

Eigentlich sollte die Kooperation mit Ende Juni beendet sein. Dies konnten wir auf den 15.09. verschieben, da die vorläufige Tierheimleitung noch bis dahin im Amt sein wird und uns erlaubt hat unsere Tiere noch bis zum 15.09. nach Deutschland zu bringen.

Vor allen Dingen handelt es sich um unsere Pechvögel Marianna, Piu und Simon. Für diese drei Kandidaten konnten wir noch keine Pflegestelle finden. Auch wenn wir einen kurzen Aufschub für die Ausreise erhalten haben, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich noch keine passende Stelle für die drei Hunde gemeldet hat.

Aktuell konnten wir sogar noch einen kleinen Rüden in die Vermittlung aufnehmen, der bei uns auf der Warteliste stand, weil er so zurückhaltend und schüchtern ist. Doch nachdem so viele Hunde aus dem Canile Tortoli gereist sind, haben wir Mut gefasst auch diesem Rüden einen Pflegeplatz bis zum 15.09. zu suchen.

Wir möchten also hier nochmal aufrufen und Sie bitten diese vier Hunde zu teilen und uns aktiv zu helfen eine Stelle in Deutschland zu finden.

Update 01.07.2018

Die Zeit läuft uns davon!

Am 30.04.2018 haben wir darüber berichtet, dass unsere Kooperation mit dem Canile Tortoli leider zum 30.06.2018 enden wird. Unser Ziel war es, alle 41 Hunde, denen wir unser Versprechen auf ein würdiges Leben gegeben haben, nach Deutschland zu holen. Uns war bewusst, dass es nicht leicht werden würde, für so viele Hunde in so kurzer Zeit geeignete Pflegefamilien oder sogar ein End-Zuhause zu finden.

Die Hilfsbereitschaft war jedoch überwältigend, so dass wir schon nach wenigen Wochen für 35 Hunde einen Platz gefunden hatten. Die meisten von ihnen befinden sich bereits in Deutschland und haben begonnen, ihr neues Leben zu genießen.

An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen bei all den Menschen bedanken, die uns in dieser schwierigen und traurigen Zeit in irgendeiner Form unterstützt haben. Wir haben zahlreiche Pflegestellenangebote erhalten und auch Spenden, die uns helfen, die zusätzlichen Tierarztrechnungen und die Kosten für die Ausreisen der Tiere zu stemmen. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese Aktion in der kurzen Zeit überhaupt nicht möglich gewesen. Mit Ihrer Hilfe haben Sie dazu beigetragen, das Schicksal der vielen Hunde zum Guten zu wenden.

Wir haben unser Ziel jedoch noch nicht erreicht!
Für sechs der verbliebenen STREUNERHerzen im Canile Tortoli müssen wir weiterhin zittern und auf Rettung hoffen, denn für Fiume, Obinda, Oscina, Piu, Marianna und Simon haben wir leider noch keine geeigneten Plätze gefunden.

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Marianna   Simon

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Rismo        Piu

Jeder von ihnen ist auf seine Art nicht leicht händelbar und wir können sie nur in absolut erfahrene Hände geben. Trotzdem haben sie selbstverständlich ihre Chance verdient und deshalb bitten wir Sie, sich das Profil dieser sechs Hunde anzuschauen und zu überlegen, ob Sie der Rettungsanker für einen der sechs Hunde sein können und ihn aus seiner Notlage befreien. Oder vielleicht kennen Sie jemanden, der über die nötige Erfahrung verfügt und gerne helfen möchte.

Wir haben die Zusage der Tierheimleitung, dass wir die verbliebenen Hunde noch bis Ende Juli aus dem Canile holen können und wir hoffen sehr, dass es uns gelingen wird.

Ursprünglicher Text:

Der Verein Streunerherzen e.V. sucht dringend Hilfe!

Tätig auf Sardinien muss die Zusammenarbeit mit dem Canile "Tortoli" zum 30.06.2018 eingestellt werden.

Ein Canile ist eine Tierauffangstation, dessen Betreiber für jeden dort einsitzenden Hund monatlich Geld bekommen - Es besteht also keinerlei Interesse, die Tiere zu vermitteln oder medizinisch zu versorgen, ebenso ist die Futtersituation i.d.R. ein Disaster.

Streunerherzen hat nun die Erlaubnis erhalten, die bislang auf der Homepage vorgestellten Tiere noch dort heraus zu holen, allerdings nur bis zum 30.06.

Es werden daher händeringend Pflege- und natürlich Endstellen gesucht!
Nähere Informationen und eine Vorstellung der entsprechenden Hunde findet Ihr unter dem untenstehenden Link.

Es werden noch dringend Pflegeplätze gesucht für:

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Marianna   Simon

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Rismo        Piu

Ich habe selber meinen zweiten Hund von diesem Verein, darunter ein Pflegehund, und kann nur sagen, dass hier meiner Erfahrung nach absolut seriös und zuverlässig gearbeitet wird.

Bitte schaut Euch auf der Seite um und überlegt, ob Ihr vielleicht noch einen Platz frei habt - gegebenenfalls auch auf Zeit als Pflegestelle!

http://www.streunerherzen.com/Tierheime/Aufruf/Tortoli.html

Cappu & Gipsy

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Tierbuch-Nr.: H0195-16 / H0196-16
Rasse: Schäferhund-Mix & Schäferhund-Pinscher-Mix
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: 12.06.2004 & 15.11.2005
Geschichte: 19,3 kg & 17,3 kg

Update 07.04.18

Wir kamen leider zurück!

Der vorhandene Hund hat unsere Anwesenheit nicht verkraftet.
Sehr schade! Nun sind wir wieder auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause!

Original-Vermittlungstext

Neues Jahr, neues Glück.
Frei nach diesem Motto wollen wir unser Glück nun versuchen und uns beide Euch Menschen vorstellen.

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Wir sind Mutter und Tochter und würden auch in der Zukunft gerne weiterhin zu- sammenbleiben. Natürlich wissen wir dass das einem Sechser im Lotto gleicht, aber probieren wollen wir es trotzdem. Es soll ja so was wie Wunder geben. Und das nicht nur zu Weihnachten.

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Mit unserem Frauchen zusammen haben wir unser ganzes Leben auf der Straße gelebt und meine Tochter Cappu habe ich dort sogar zur Welt gebracht. Dass es uns dabei nicht immer gut ging und wir zusätzlich einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickelt haben, ist doch klar.

Ich wäre sogar beinahe gestorben, da ich an Diabetes erkrankt bin und unser Frauchen zum Schluss mich gar nicht mehr richtig versorgen konnte. Aufgrund dieser mangelhaften Versorgung bin ich fast vollständig erblindet. Wenn meine trüben Augen mich nicht verraten würden, würde es kaum Jemandem auffallen.

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Habe ich mich erst einmal irgendwo eingelebt und man stellt nicht alle paar Tage etwas um oder mir in den Weg, komme ich so gut zurecht, dass man es mir nicht wirklich anmerkt.

Natürlich brauche ich täglich mein Insulin, da sind wir Hunde nicht anders als Ihr Menschen, aber das ist kein Problem. Ich bin die Spritzerei schon so gewohnt, dass man mich einfach während des Fressens spritzt kann.

Leider sind wir beide auch noch taub.

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Wer uns einmal kennengelernt und ins Herz geschlossen hat, den lassen wir so schnell nicht wieder los, versprochen.

Wir sind zwei so zauberhafte, verschmuste Wesen, dass wir in jeder Mittagspause Besuch von unserer Auszubildenden bekommen. Sie geht dann auch mit uns spazieren, so fern wir es noch nicht waren und wir machen anschließend eine ausgiebige Schmuserunde zusammen.

Ich würde gerne mit meiner Tochter für den Rest unseres Lebens zusammenbleiben, da wir natürlicherweise SEHR aneinander hängen!

Aber wir würden es auch verstehen, wenn das so nicht klappen sollte und wir einzeln in ein liebevolles zuverlässiges Zuhause einziehen sollen. Wäre auf jeden Fall besser als für immer hier im Tierheim bleiben zu müssen. Sollte das Tierheim doch immer nur ein Übergang sein.

Vermutlich würde der Tierschutzverein Stuttgart auch die laufenden Kosten für das Insulin und die regelmäßig notwendigen Blutabnahmen übernehmen.

Beeilt Euch bitte, denn wir wollen nach unserem langen Leben auf der Strasse nicht hier im Tierheim sterben.

Wir freuen uns schon auf Euch und Eure Streicheleinheiten.

Eure Gipsy und Cappu

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de

Luna

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Lunas letzte Chance – Ein (Pflege-)platz in einem ruhigen Zuhause mit Garten!

Luna befindet sich zurzeit in einer Tierpension und leidet sehr.

- Körperlich durch ihre IBD ( tierärztlich diagnostizierte chronische Darmentzündung) und Pankreassekretschwäche

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- Geistig durch Unterforderung

- Seelisch durch Vereinsamung und Stress

Luna ist 4 Jahre alt und eine aufgeschlossene und liebenswürdige DSH, die aus einer Arbeitslinie stammt. Sie benötigt Menschen, die sich mit ihr beschäftigen und viel Zeit für sie haben.

Durch ihre Erkrankung und den dadurch bedingten häufigen Kotabsatz wäre ein Zuhause im Erdgeschoss mit Garten wünschenswert.

Wir sind zuversichtlich, dass sich ihr körperlicher Zustand bessert, sobald sie Ruhe findet und geistig gefordert wird.

Vielleicht bist du ein Schäferhundliebhaber mit medizinischen Vorkenntnissen und kannst dieser wunderbaren Hündin einen Pflegeplatz anbieten. Wir kommen für sämtliche Kosten auf.

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Wir suchen bereits seit langer Zeit nach einem Zuhause für Luna.
Wenn sich kein Pflegeplatz findet, müssen wir Luna schwersten Herzens erlösen, denn ihr Leben in der jetzigen Umgebung ist in ihrem Zustand nicht mehr lebenswert.

Bitte teile und verbreite unseren Aufruf! Vielen Dank!

Update 19.03.2018

Die unendliche Geschichte der Schäferhündin Luna

Sie will leben und sie kämpft um ihr Leben. Sie hat sich gesundheitlich erholt, aber sie hat noch keinen familiären Platz gefunden. Deshalb wird Luna so lange veröffentlicht, bis dass sich jemand findet, der sie privat aufnimmt.

Aber… Es hat sich eine VERBESSERUNG für Luna ergeben:

Sie wurde in einer anderen Hundepension untergebracht, in der sie geistig gefördert wird. Wenn wir dadurch einen zufriedenen, ausgeglichenen Hund bekommen, wird das eine Vermittlung leichter machen.

Wir gehen mit Luna gemeinsam diesen schwierigen Weg. Seit Okt. 2016 bezahlen wir alle Kosten, wie Hundepension, Spezialfutter und Tierarztkosten, mehrere tausend Euros kamen zusammen.

Doch wer sagt diesem „lachenden Hund“ dass er sterben muss, wegen Geld?
Wir nicht!!!

Weitere Infos beim

Tierschutzverein Marsberg e.V.
Telefon 02994 – 908 372 oder 0151 - 191 117 17
e-mail: e_heinemann@gmx.de
www.tierschutz-marsberg.de

Bounty

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Die kastrierte kleine Jack Russell-Chihuahua-Mixhündin wurde am 29.11.2011 geboren.

In ihrem Leben gab es ein paar unschöne Hürden, die sie nicht alle problemlos genommen hat.

Im Sommer 2015 wohnte sie noch bei ihrer Menschenfamilie in Braunschweig und war mit ihren Welpen im Vorgarten, als der Briefträger, ein bekennender Hundehasser, mit der Post kam.

Sie hat sein Erscheinen gemeldet, woraufhin er Hund und Halter angeschrien hat, der Köter solle da verschwinden. Der Halter hat ihn gebeten kurz zu warten, damit er sie anleinen kann, der Briefträger hat den Vorgarten aber sofort betreten und nach der inzwischen aufgebracht bellenden Hündin getreten. Daraufhin hat sie ihn gebissen.

Der Halter und eine anwesende Nachbarin sagen, sie habe nur ein Hosenbein geschnappt, der Briefträger sagt, sie habe ihn ins Bein gebissen.

Damit nahm das Elend seinen Lauf.

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Es kam zur Anzeige und der Briefträger hat alle diesbezügliche Amtspost verschwinden lassen. Das konnte zwar bewiesen werden, sagt die Halterin; er wurde dafür sogar seines Amtes enthoben, aber auf das Verfahren gegen Bounty hatte es leider keinen Einfluss.

Ganz im Gegenteil, den Haltern lief die Zeit davon und Bounty musste recht unvorbereitet zum Wesenstest antreten, den sie dann leider nicht bestanden hat. Ganz schlecht war er aber auch nicht.

Die Tierärztin, die den Wesenstest abgenommen hat, hätte sich in verschiedenen Bereichen ein Training und dann einen Nachtest gewünscht.
Manche Punkte konnten z.B. nicht geprüft werden, weil Bounty zuvor kein Maulkorb- training absolviert hatte und in den Situationen, die mit Maulkorb gesichert werden sollten, gar kein Verhalten mehr gezeigt hat sondern nur noch mit dem Maulkorb befasst war. Auch mangelnde Hund-Halter-Bindung war ein Kritikpunkt.

Da das NHundG in allen Landkreisen etwas unterschiedlich ausgelegt wird, wurde Bounty aber ein Wiederholungstest in ihrem Heimatort (und auch in unserem Landkreis) nicht zugestanden.

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Im Moment sieht es so aus, dass Bounty in Niedersachsen nur noch in Tierheimen oder tierheimähnlichen Einrichtungen mit Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetzes gehalten werden und nur von sachkundigen Person mit Leine und Maulkorb geführt werden darf.

Hier auf dem Geißblatthof zeigt Bounty ein stetig sich verbesserndes und sichereres Verhalten, vor allem hat sie gelernt, dass Gehorsam sich für sie lohnt und wir alle Situationen für sie abklären und sie sich entspannt zurück lehnen kann. Darauf kann sie immer mehr vertrauen und umso entspannter sie wird, umso fröhlicher wird auch ihr ganzes Wesen.

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Laut Vorbesitzerin ist Bounty kinderlieb, gut verträglich mit anderen Hunden, lebhaft und verschmust. Sie kann gut allein bleiben, ist eine tolle Begleiterin beim Joggen und Radfahren, schwimmt gerne und zeigt kaum Jagdtrieb.
Soweit wir dazu eigene Beobachtungen machen konnten, können wir jeden Punkt be- stätigen.

Ihre größte Chance besteht darin, ein Zuhause außerhalb Niedersachsens zu finden, in dem das NHundG, das Niedersächsische Hundegesetz, keine Gültigkeit hat und nicht durch ein ganz ähnliches Gesetz ersetzt wird. Das wäre vor einer Vermittlung abzuklären.

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Für Halter mit einer höchstens mittelmäßigen Portion Hundeverstand ist Bounty, obwohl sie ja nun für gefährlich erklärt wurde, ein wirklich gut zu führender Hund und ein echter Sonnenschein.

Näheres auf dem

Terra Mater Hof Warpe
Fam. Christof
Tel.: 05022  - 260, bitte auch den Anrufbeantworter nutzen

Tomi

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Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Ver- tragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.

Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

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Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht. Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht-ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher gehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse. Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es. Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/Kratzbäume hinaus und hinein, darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen. Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futter- anforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de.

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)

Allisa

Allisa_kn_mw_2

Allisa_kn_mw_3
Tierbuch-Nr.: K0081-05
Rasse: EKH
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: ca. 2003

Oh je, nun sitze ich schon seit 2005 im Tierheim!!
Ich war im Mai 2015 endlich vermittelt und bin nach kurzer Zeit leider wieder zurückgekommen ins Tierheim.

Leute, über 10 Jahre sind eine viel zu lange Zeit!!!

Ok, ich bin nicht stubenrein, mein Schließmuskel funktioniert nicht richtig und ich verliere immer wieder ein bisschen Kot und Urin. Ich verstehe ja dass dies für viele von euch Menschen nicht gerade angenehm ist.

Aber mir deshalb kein Zuhause zu gönnen ist auch nicht einfach - FÜR MICH - !

I
Allisa_kn_mw
ch habe mich mit dem Leben im Tierheim zwar arrangiert und darf im Katzenhaus auch überall rumlaufen, aber ein Zuhause ersetzt das natürlich nicht. Ich suche eine Familie die sich nicht ekelt meine Hinterlassenschaften wegzuputzen!
Am besten ihr habt ein Haus mit Fliesen- oder PVC- Boden.

Wenn ich dann noch Freigänger werden dürfte wäre das SPITZE!

Es muss da draußen doch Menschen geben die über mein Handicap hinwegsehen können???

In hoffnungsvoller Erwartung...

Eure Allisa

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de
 

pfeil back
 

 

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